Projekte
Entwicklung
ti Projekt beurteilt das Potential eines Bauprojekts mit einer ganzheitlichen Analyse – sei es ein Neubau, eine Erweiterung oder eine Sanierung. Auf dieser Grundlage werden Optionen für das weitere Vorgehen definiert und konkrete Projekte entwickelt.
Umsetzung
ti Projekt übernimmt, mit Ideen für hochwertige Räume, sämtliche Dienstleistungen in den Bereichen Architektur und Realisierung: das Planen und Überwachen des gesamten Bauprozesses – mit Fokus auf die Einhaltung von Baukunst, Kosten und Terminen.
Nutzung
ti Projekt begleitet die Bauherrschaft vom Abschluss der Bauarbeiten bis zur Schlüsselübergabe und kümmert sich gegebenenfalls um Neuvermietung oder Verkauf.
Aktuell
In Bearbeitung

Neubau EFH

Sanierung & Erweiterung MFH

Liegenschaftsplanung MFH

Liegenschaftsplanung MFH
Diverses
2023–2024
MFH Eden / Neubau, Lenzburg
Neubau | 2025–26

«Neues Ensemble, das bildhaft mit einem Zug verglichen werden kann: Das schöne Bestandshaus ist die Lokomotive, der Neubau der angehängte Wagon.»
Vielschichtige Bauaufgabe in dicht besiedeltem Wohngebiet. So war der Aspekt der inneren Verdichtung von Anfang an in den Entwurf zu integrieren.
Ursprünglich war die Liegenschaft «Eden» ein Ensemble-Eckgebäude und Anbau. Das neue Gebäude ersetzt den vollends in die Jahre gekommenen Anbau und erweitert die Liegenschaft, in dem er die bestehende Fassadenflucht länglich fortsetzt. Der Ersatz- resp. Erweiterungsbau umfasst vier zweigeschossige Maisonnette-Wohnungen. Der Neubau nimmt gestalterisch Bezug auf die umliegenden Nachbarhäuser sowie auf das prägnante angehängte Eckgebäude. Die neu darunterliegende Tiefgarage verbindet sich geschickt mit der vorhandenen Garage der Nachbarliegenschaft. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur sorgfältigen Weiterentwicklung des lebendigen Wohnquartiers.



MFH Eden / Altbau, Lenzburg
Bestandssanierung und Erweiterung | 2026

«Die bestehende Substanz als Ausgangspunkt der architektonischen Weiterentwicklung.»
Das bestehende Eckgebäude bildet den Ausgangspunkt und die «Lokomotive» des neu gedachten Ensembles. Als prägender Bestandteil der Liegenschaft «Eden» bleibt das Bestandshaus erhalten und wird sorgfältig in die Zukunft überführt.
Im Zuge der Sanierung wird das Gebäude energetisch aufgewertet und punktuell räumlich angepasst. Die Eingriff e erfolgen mit dem Ziel, die bestehende Substanz und ihren architektonischen Charakter zu bewahren und gleichzeitig heutigen Anforderungen an Wohnen, Komfort und Energieeffizienz gerecht zu werden. Neu geschaffene Balkone erweitern die Wohnungen mit zusätzlichem Aussenraum. Gemeinsam mit dem Neubau entsteht so ein vielschichtiges Ensemble, das Bestehendes respektiert und durch eine zeitgemässe Erweiterung selbstverständlich weiterführt.



EFH Frischknecht, Retterswil
Sanierung und Erweiterung | 2023–24

«Transformation eines 1950er-Jahre-Hauses: Sanierung des ursprünglichen Bestands zu zeitgemässem Wohnraum mit optimaler Tageslichtnutzung und Seetalblick.»
Idyllisch präsentiert sich Retterswil, ein kleiner Weiler im Kanton Aargau, gelegen auf einer Anhöhe im Seetal am Fuss eines markanten Hügels. Das Ortsbild wird von historischen Bauernhäusern geprägt. Das Gebäude aus den 1950er-Jahren orientiert sich gestalterisch am Baustil dieser Epoche. Die sanierungsbedürftige Bausubstanz wurde behutsam revitalisiert, um zeitgemässen Wohnraum für eine junge Familie geschafft. Auf der Ebene des Untergeschosses wurde ein ergänzendes Volumen für eine Doppelgarage geschaffen, das sich subtil in das begrünte Terrain einfügt. Seine Gestaltung bildet zugleich einen neuen Gebäudesockel, der auch als Terrasse mit erweitertem Wohnraum genutzt werden kann. Die Obergeschosse wurden sorgfältig saniert und der Grundriss an die neuen Bedürfnisse angepasst. Ein grosser Wohnraum mit offener Küche und direktem Gartenzugang öffnet den Blick ins Seetal. Die Treppe mit offener Galerie verbindet die beiden Geschosse, und neue Lukarnen lassen viel Tageslicht in die Zimmer eintreten.



MFH Zeigerweg, Niederlenz
Sanierung und Erweiterung | 2021–22

«Die versetzte Hochparterrestruktur führt zu vielseitig nutzbaren Sequenzen zwischen den einzelnen Wohneinheiten und zu einem Mehrwert des Wohngebäudes.»
Das 1973 erbaute Mehrfamilienhaus verortet sich am Dorfrand in Niederlenz, einer Aargauer Einwohnergemeinde im unteren Seetal, zwei Kilometer nördlich des Bezirkshauptorts Lenzburg. Mittig steht der Bestandsbau in einem ruhigen Wohnquartier auf einer grossen Parzelle und richtet sich südwestseitig zur Jurakette aus. Die vorhandenen Wohnungen waren einst gemäss ihrem Baustandard für Stockwerkeigentum vorgesehen gewesen, wurden aber über die Jahre vermietet. Nun löst das angewendete Versetzen der Hochparterrestruktur den Baukörper in seiner Länge, was zu vielseitig nutzbaren Bereichen zwischen den einzelnen Wohneinheiten führt. Das Untergeschoss organisiert eine Tiefgarage, mehrere Nebenräume und verbindet die drei Treppenhäuser. Diese erschliessen die insgesamt 17 Wohnungen und erweitern sich jeweils neu durch eine Liftanlage. Die Gesamtsanierung umfasste ebenso die Erneuerung der Gebäudehülle, der Haustechnik, der Küchen und Nasszellen. Nachhaltig auf wertet sich durch die Optimierungsmassnahmen insbesondere die bestehende Massivbaukonstruktion aus oberirdisch verbauten Einstein-Holz-Zementverbundsteinen.



MFH Rütiweg, Boniswil
Sanierung und Erweiterung | 2018–19

«Attikaaufbau und Balkonerweiterungen verleihen den beiden Wohngebäuden einen architektonisch prägnanteren Ausdruck.»
Westlich des Hallwilersees liegt das Aargauer Dorf «Boniswil», am Rande des Seetals auf einer erhöht liegenden Terrasse. In Seenähe, in einem ruhigen Wohnquartier, stehen die beiden aus den 1960er-Jahren stammenden Bestandsbauten. Insgesamt verleihen die Erweiterungen den Gebäuden einen neuen, prägnanteren architektonischen Ausdruck.
Darin inkludiert sind insbesondere drei neue Attikawohnungen mit pragmatisch organisiertem Grundriss – ein in Holzkonstruktion errichteter Aufbau, der sich optisch dezent von der verputzten Fassade absetzt und der Bewohnerschaft einen tollen Ausblick auf die Seelandschaft bietet. Mittels Beton-Metallkonstruktion erweitern sich die allesamt bislang zu klein bemessenen Balkone grosszügig. Ebenso werten neue Badezimmer und Küchen die insgesamt 15 vorhandenen Drei- und Vierzimmerwohnungen auf. Zudem vervollständigen hinzugebaute Aufzüge die Treppenhäuser. Neben der energetischen Optimierung der Gebäude, die zu einer Senkung der Nebenkosten für die Bewohnerschaft geführt hat, umfassen die Sanierungsmassnahmen auch eine komplett ersetzte Haustechnik und eine nutzerfreundliche Aufwertung der Umgebung.



EFH Frey, Retterswil
Umnutzung Schopf zu Wohngebäude | 2018–19

«Aus alt macht neu: mittels Umbau hat sich die ursprünglich altbäuerliche Substanz eines Schopfes in ein komfortables Zweizimmerhaus transformiert.»
Beschaulich ist es in Retterswil, einem Weiler im Kanton Aargau, erhöht im Seetal am Abhang eines markenten Hügels. Altbäuerliche Substanzen prägen hier das Siedlungsbild. Ein vom Zerfall bedrohter Schopf, Nebengebäude zu einem Bauernhof, konnte dank Umbau resp. Innerer Transformation in eine neue Ära überführt werden. Der umgestaltete Schopf zeigt sich nun als Komfort bietendes Zweizimmerhaus, welches zugleich die ländliche resp. ursprüngliche Bauart in seinem äusseren Erscheinungsbild konserviert resp. adaptiert hat. Wie eine Holzhaube setzt sich der obere Volumenteil optisch auf den massiven Sockel, was zu einer eindeutigen Ablesbarkeit der beiden Geschosse und einer aussergewöhnlichen Kombination und akzentuierten Architektur führt. Das Parterre organisiert dabei den Eingangs- und Tagesbereich mit Küche sowie das Badezimmer, das in Holz erstellte Obergeschoss die Nachträume; hier lässt sich die herrliche Aussicht über das Seetal geniessen.

Frutt-Hüsli, Melchsee-Frutt
Neubau | 2017

«Neues und bestehendes Volumen ergeben zusammen ein stimmiges Ensemble und verfügen zugleich über sich voneinander abhebende Eigenheiten.»
Gebirgsketten, Bergseen, Alpenpanorama: Auf der Melchsee-Frutt, einem bekannten Sommer- und Wintererholungsort im Kanton Obwalden, liegt das gleichnamige Dorf mit einem Siedlungsbild, das geprägt ist von Chalets wie auch moderner in Erscheinung tretenden Ferienwohnhäusern. Auf dieser autofreien Hochalp befindet sich die Bestandssubstanz, ein vorhandenes Haupthaus mit sieben Ferienwohnungen, dorfmittig und angrenzend an das sich weiträumig aufspannende Ski- und Wandergebiet. Der Ergänzungsneubau erweitert diesen Bestand und deckt den Bedarf an zusätzlichem Abstellvolumen. Das zweigeschossige Nebengebäude organisiert im mittels Holzkonstruktion errichteten Obergeschoss vier Lagerabteile und den Skiraum. Das in Massivbauweise (auf den felsigen Untergrund) erstellte Erdgeschoss wiederum bietet Platz für weitere Materiallager. In seinem architektonischen Ausdruck vermittelt der Neubau optisch ebenso mit dem Haupthaus – durch die Eternitfassade – wie mit dem umliegenden rauen Bergmassiv – durch den roh belassenen Betonsockel. Daraus resultiert ein in sich stimmiges Ensemble, in dem die beiden Volumen zugleich eigene Akzente zu setzen vermögen.



EFH Häusermann-Kunz, Lenzburg
Sanierung und Erweiterung | 2014–15

«Das optimierte und sanierte Wohngefüge schafft sowohl innen wie aussen vielseitige Aufenthalts- und Erlebnisqualitäten.»
Der Hügel neben dem Lenzburger Schloss ist eine sonnige Anhöhe mit Blick auf die Aargauer Ortschaft. An diesem prominenten Südhang des sogenannten Goffersberg, oder kurz: «Gofi», steht das herrschaftliche Einfamilienhaus aus den 1950er-Jahren. Anlässlich der Sanierung ist diese in einem massiven Einsteinmauerwerk errichtete Bestandssubstanz erweitert, sanft renoviert und die komplette Haustechnik ersetzt worden. Das optimierte Wohngefüge enthält im Obergeschoss den Eingangsbereich, die Tagesräume inkl. Küche und im Erdgeschoss ein grosses Badezimmer und mehrere Schlafzimmer. Die ebenso neugestaltete Aussenanlage, die über Erholungs- resp. Aufenthaltssequenzen mit vielseitigen Qualitäten verfügt, inkludiert im Rücken des Hauses bzw. hangseitig eine neue, in einer Metall-Holzkonstruktion errichtete Plattform, die zugleich als Park- wie Aussichtsplattform funktioniert. Auf der Obergeschossebene ist in einem einzigartigen Naturstein-Schwimmbad die tolle Aussicht über Lenzburg erleb- und geniessbar.



Haus Zentrum, Lenzburg
Sanierung und Erweiterung | 2014–15

«Die Aufstockung entwickelt eine Architektur der Sachlichkeit und Pragmatik, weshalb sie sich sublim optisch mit dem vorhandenen Sockel des Geschäftshauses verbindet.»
Die bearbeitete Substanz ist das Wohn- und Geschäftshaus «Zentrum», das an der Bahnhofstrasse in der Aargauer Kleinstadt Lenzburg steht, und ursprünglich in den 1930er-Jahren das erste städtische Einkaufszentrum war, ehe sie als reines Geschäftshaus genutzt wurde. Der Eingriff beinhaltete eine Komplettsanierung und eine Aufstockung um zwei Wohngeschosse, um fortan die Wohnnutzung ins Gebäude zu integrieren. Der aufgesetzte, erweiterte, in Holzelementbauweise erstellte Baukörper verleiht der Gesamterscheinung einen neuen und prägnanten Ausdruck. Zugleich verbindet sich das Erweiterungsgefüge sublim mit dem bestehenden Körper zu einer optisch einheitlichen wirkenden Gestalt. Das Vorhandene werten acht neue Wohnungen auf, mit Bezügen in drei Himmelsrichtungen und einer grossen Dachterrasse mit privater Mieterfläche, von wo aus die Aussicht auf das Schloss Lenzburg geniessbar ist. Das erste Obergeschoss organisiert dabei die Büroflächen und im Erdgeschoss verorten sich drei Gewerberäume.



MFH Gartenweg, Buchs
Sanierung und Erweiterung | 2013

«Die kupferne Dachgestaltung bereichert die einfache MFH-Gestalt wie auch das umliegende Quartier mit seiner dezenten, filigranen Präsenz.»
In Buchs, einer Gemeinde im Kanton Aargau und Teil der Agglomeration des Kantonshauptortes Aarau, steht das erweiterte Wohngebäude, eingebettet in ein zentral gelegenes Wohnquartier und mit seiner bestehenden und nun sanierten Substanz, die auf die 1960er-Jahre zurückgeht. Der vormals ungenutzte Dachraum wurde dabei in eine Dreizimmerwohnung transformiert. Nach aussen entwickelt dieses ausgearbeitete und neugestaltete Dachgeschoss ein Erscheinungsbild, welches mit der gebauten Umgebung vermittelt und einen progressiven eigenen Akzent im aufstrebenden Quartier zu setzen vermag. Zudem umfassten die Optimierungsmassnahmen im Gebäude, in dem die Hausbewohnerschaft über einen grossen Gemeinschaftsgarten verfügt, eine Energie- wie auch Strangsanierung.



Haus hintere Kirchgasse, Lenzburg
Sanierung und Erweiterung | 2011–12

«Im bestehenden, historischen Dachstock entfaltet sich eine sorgfältig eingebaute Wohnlandschaft auf drei Levels, mit vielen bereichernden Details.»
Mitten in Lenzburg befindet sich das aus dem 16. Jahrhundert stammende Altstadthaus in einer typischen, engmaschigen Wohnzeile. Die historische Substanz bedurfte einer Sanierung, einer räumlichen Optimierung mit neugestalteter Innenausstattung wie auch Infrastruktur. Dabei erhielten die drei bestehenden Wohnungen neue Küchen und Bäder wie auch eine komplett ersetzte resp. modernisierte Haustechnik, um den heutigen Ansprüchen zu entsprechen. Beim vorhandenen Ladenlokal im Erdgeschoss war eine Sanierung ausreichend. Der vormals ungenutzte und einsturzgefährdete Dachstock verlangte nach einem tieferen Eingriff. Daraus entwickelt die Innere Transformierung ein neues Gefüge, das in den vorhandenen Dachraum eine luxuriöse, dreistöckige Vierzimmerwohnung «einzuschreiben» vermag. Dieser Ausbau enthält im untersten Level die Küche mit viel Helligkeit und direktem Blick auf die Altstadt, das mittels Schiebewand grössenregulierbare Badezimmer, einen Schlaf- sowie Ankleideraum, im mittleren Level das offene Wohnen mit Cheminée, kleinem Dachbalkon – mit viel Einsicht in die darüber liegende Galerie, die als oberstes Level und erweiterte Aufenthaltsfläche dient. Allesamt sind die neuen Geschosslevels als Beton-Holzverbund-Auffangdecken ins Gefüge eingesetzt.



Loftanbau Wylgasse, Lenzburg
Erweiterung | 2012

«Der erweiterte Wohnraum gibt sich betont zurückhaltend und strahlt mittels einfacher architektonischer Gestaltung die nötige Ruhe innerhalb der gebauten Umgebung aus.»
Das bestehende Wohnhaus befindet sich in einem ruhigen Wohnquartier, an einer wenig befahrenen Quartierstrasse in der Aargauer Kleinstadt Lenzburg. Das zwischenzeitlich angebaute und unbeheizte Materiallager war in zusätzlichen Wohnraum umzufunktionieren, ebenso Teile des angrenzenden Kellers. Die präzise ausgelotete Eingriffstiefe schafft einen Grundriss mit klarer Gliederung. Die offen gestaltete Raumeinteilung definiert einen nutzungsvariablen Tagesbereich, während die Schlafräume dem angrenzenden Hauptgebäude vorbehalten sind. Die angelegten grossen Fensterfronten lassen sich mittels Schiebeläden verschliessen. Die entstandene Dachfläche auf dem Erweiterungskörper dient als Dachterrasse für die bestehenden Wohnungen im Hauptgebäude. Sie ergänzt den erhöht zur besagten Quartierstrasse, entlang der Gebäudefassade sich entfaltende Aussenbereich. Mit seiner hinterlüfteten Fassade aus grauen Eternitplatten fügt sich die Wohnraumerweiterung dezent in den Kontext ein, kontrastiert zugleich das schindelholzige Hauptgebäude mit seinen roten Läden und integriert in den Wohnraum – ob dessen roh belassener Betondecke – ein wenig den Touch des vormaligen Materiallagers.



Haus Büchli, Lenzburg
Sanierung und Erweiterung | 2010

Mit am-Architektur GmbH, Lenzburg
«Ein monolithisch wirkender Aufstockungskörper setzt sich auf den bestehenden Sockel und schirmt die neue Dreizimmerwohnung gegen die vorhandenen Verkehrsemissionen ab.»
Das «Haus Büchli» befindet sich mitten in der Aargauer Kleinstadt Lenzburg an einer viel befahrenen Hauptstrasse, direkt neben dem frühklassizistischen Müllerhaus. Der Eingriff in die ehemals als Weinhandlung mit Materiallagerung genutzte Liegenschaft fand zusammen mit dem Büro «am-Architektur GmbH, Lenzburg» statt. Er umfasste die Sanierung des Bestandskörpers; in dessen Erdgeschoss sind zwei grosse Gewerberäume (ganz oder einzeln vermietbar) angelegt sowie im nordöstlichen Gebäudeteil die schon in früheren Jahren renovierte Vierzimmerwohnung. Insbesondere verlangte das vorhandene Gefüge nach einer Gebäudeaufstockung, die den ursprünglichen Estrich in eine Dreizimmerwohnung umwandelt. Dabei verbindet das neu eingebaute Treppenhaus die zur neuen Wohnung gehörende Dachterrasse. Der Aufstockungskörper hebt sich in seiner äusseren Erscheinung dezent optisch vom Sockel ab, wirkt beinahe monolithisch, obschon eine Holzelementkonstruktion mit verputzter Aussenwärmedämmung ihn bildet; ein Ausdruck, der aufgrund seiner Geschlossenheit zustande kommt – die wiederum dem regen Verkehr der Hauptstrasse abdämmend entgegenzuwirken vermag.





